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Je lauter und heftiger die Welt rumpelt. umso großer wird das Bedürfnis nach ländlichem Frieden,einem Idyll. Der Begriff geht auf den griechischen Dichter Theokrit zurück und bedeutet ursprünglich „Hirtengedicht". Doch wo der alte Grieche ländliche Friedfertigkeit noch ungebrochen preisen konnte, haben wir modernen Menschen es schon schwerer. Ja, eigentlich geht das nur noch mit Ironie. Deshalb wartet der .,Häuptling" Nr. 39 mit einer Spitzentruppe von Ironikern auf. Da preist beispielsweise Ror Wolf die Ruhe, und der kürzlich verstorbene Peter Rühmkorf verfasst ein literarisches Selbstporträt; der Englander Julian Barnes schildert, was geschieht, wenn ein Pedant auf Wanderschaft geht; Wiglaf Droste entlarvt idyllischen Trug.
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